Osteopathie

„Alles Leben ist Bewegung. Dort wo Bewegung gestört ist, beginnt Krankheit.“

(Dr. Andrew Taylor Still)

Der Begründer der Osteopathie beschreibt in diesem Satz ganz gut, worum es in der Osteopathie geht, nämlich, dass ein gut beweglicher Körper auch ein gesunder Körper ist.  Die verschiedenen Strukturen im Körper beeinflussen sich gegenseitig. Daher behandle ich das parietale, viscerale und craniosacrale System.

Das parietale System beschreibt die Strukturen des Bewegungsapparates, sprich Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder, dort befinden sich u.a. die „klassischen“ Wirbelblockaden.

Das Viscerale System ist ein Begriff für die Gesamtheit der Organe. Jedes Organ liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu anderen Organen und dem parietalen System. Die Beweglichkeit der Organe zueinander und zu den anderen Strukturen des Körpers sollte dabei immer erhalten bleiben.

Das craniosacrale System besteht aus den einzelnen Schädelknochen, die in der Gesamtheit als Cranium bezeichnet werden,  dem Kreuzbein (Sacrum)  und den entsprechenden Bindegewebshüllen, die diese beiden Teile verbinden und in der Wirbelsäule verlaufen. Die Bewegung der Gehirn – und Rückenmarksflüssigkeit ist ausschlaggebend für die Funktion dieses Systems.

Am Anfang jeder Behandlung steht eine osteopathische Befundung, die mir als Grundlage für die Behandlung dient. Insgesamt dauert eine Behandlung, abhängig von verschiedenen Faktoren, wie Trainingszustand, Alter und der Art der Befunde, zwischen 45 und 90 Minuten.

Die ersten paar Tage nach der Behandlung sollte das Pferd Zeit haben, sich auf die neue Beweglichkeit einzustellen. Planen Sie daher genügend Zeit bis zur nächsten ansrengenden Trainingseinheit, Turnier etc. ein.